Schulen

in Arbeit/work in progress...

Gemeinsam mit PädagogInnen und SchülerInnen wird hier im Schuljahr 2019/20 eine Informationsseite mit Arbeitsmaterial für Schulen eingerichtet.


Jänner 2020

Plakat
Gedenkplakat in Lockenhaus

"Österreich trägt Mitverantwortung an der Shoa. Viele Österreicherinnen und Österreicher waren Täterinnen und Täter. Zehntausende Österreicherinnen, vor allem Jüdinnen und Juden, aber auch Roma und Sinti, Menschen mit Behinderung, Homosexuelle, politisch Verfolgte, Widerstandskämpfer und Deserteure waren Opfer und wurden von den Nationalsozialisten ermordet.
Dem Andenken der Opfer der Shoah werden wir nur gerecht, wenn wir dafür sorgen, dass Menschenverachtung, Sündenbockdenken und Gewalt niemals wieder als politisches Instrument eingesetzt werden". (Alexander Van der Bellen)

"Nein, nicht mit mir!" Diese Haltung löst etwas aus, weil ein "Nein" für die Machthaber immer unbequem ist. Das gilt nicht nur für den Nationalsozialismus, sondern auch für heute. Und die Geschichte die wir im Film "Ein verborgenes Leben" (über der Widerstandskämpfer Franz Jägerstätter) erzählen, hat ja sozusagen erst vorgestern stattgefunden. (August Diehl)

Sechs jüdische Nachbarn aus Lockenhaus sind im Herbst des Jahres 1944 in Auschwitz ermordet worden. Die Befreiung des Vernichtungslagers im Jänner 1945 kam für die Familie Stössel aus Lockenhaus und für Millionen Menschen zu spät. Obwohl den Alliierten schon im Frühjahr 1944 ein detaillierter Bericht über die Tötungsmaschinerie, Auschwitz vorlag, wurde abgewartet.
Das Konzentrationslager Auschwitz wurde am 27. Jänner 1945 von der "Roten Armee" befreit.

Fragen:

Wer war Franz Jägerstätter? Wie war sein Leben? Was hat er gemacht? Woran hat er geglaubt? Woran glaube ich? Was ist mir wichtig? Was bedeutet Widerstand für mich?